Privat: WWDC 2009 — Keynote Liveticker

WWDC 2009

WWDC 2009

Im End­spurt vor der WWDC haben sich die Gerüchte schier überschla­gen, teil­weise sind bere­its gesicherte Infor­ma­tio­nen durch­gesick­ert. Phil Schiller wird heute das iPhone OS 3.0 und Snow Leop­ard vorstellen, neue iPhones dürfte Apple zum Auf­takt der Entwick­ler­messe in San Fran­cisco eben­falls präsen­tieren. So bleibt für die näch­ste iPhone-Generation das zu erwarten, was seit Wochen bere­its im kle­in­sten Detail besprochen wurde: Schnellerer Prozes­sor (ARM Cortex-A8 als sehr wahrschein­licher Kan­di­dat), bessere Grafik, ver­dop­pel­ter Arbeitsspe­icher, ver­dop­pel­ter Spe­icher­platz, HSPA und 802.11n, Mag­ne­tome­ter, Video­tauglichkeit, eine bessere Kam­era mit Aut­o­fokus zum Nachjustieren, vielle­icht sogar etwas mehr Akku­laufzeit und das alles in einem offen­bar weitest­ge­hend ver­trauten Gehäuse. Span­nend bleibt ins­beson­dere die Namensge­bung der näch­sten iPhone-Generation, der let­z­tendliche Erschei­n­ung­ster­min mit den lan­desspez­i­fis­chen Ver­tragskon­di­tio­nen und ob Apple das 8GB iPhone 3G tat­säch­lich in vergün­stigter Form im Pro­gramm behält.

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MacBook Pro 2009

Mac­Book Pro 2009

Neben der deut­lich gestiege­nen User­ba­sis in den let­zten zehn Jahren, kündigt Phil Schiller ein Mac­Book Pro an das eine nicht aus­tauschbaren Akku besitzt, bis zu sieben Stun­den durch­hal­ten kann. Die Nutzungszeit bis zum Aus­tausch soll bei 5 Jahren liegen, also länger hal­ten, als gewöhn­liche Akkus. Wie beim Mac­Book Pro gibt es im Falle eines Defekts ein Aus­tausch­pro­gramm. Das neue Dis­play des Mac­Book Pro ver­fügt über einen 60 Prozent höheren Far­braum. Anstatt Express-Card setzt Apple auf SD. DIe meis­ten Kun­den wollen lieber die SD-Karte aus Dig­italk­a­m­eras nutzen und nicht mehr Express-Card, meint Apple. An Tak­trate ste­hen bis zu 3,06 GHz zur Ver­fü­gung, wahlweise kön­nen bis zu 8 GB RAM ver­baut wer­den. Der Preis fängt bei 1699 USD an.

Spez­i­fika­tio­nen:

- bis zu 8 GB RAM
– bis zu 500 GB HD
SSD mit bis zu 256 GB
– bis zu 3,06 GHz

Mod­ell 1:

- 2,53 Ghz Core 2 Duo
– 250 GB Fest­platte
– Nvidia 9400M Grafikkarte
1699 US$

Mod­ell 2:

- 2,66 Ghz Core 2 Duo
– 320 GB Fest­platte
– Nvidia 9400M + 9600M GT Grafikkarte
1999 US$

Mod­ell 3:

- 2,8 Ghz Core 2 Duo
– 500 GB Fest­platte
– Nvidia 9400M Grafikkarte + 9600M GT Grafikkarte
2299 US$

Optisch unter­schei­det sich das Gerät nicht vom Vorgänger. Im Ver­gle­ich zum Vorgänger­mod­ell sind die Preise anscheinend deut­lich gesunken.

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MacBook 2009 mit Firewire

Mac­Book 2009 mit Firewire

Auch am 13-Zoll-MacBook hat Apple gear­beitet, durch neue Optio­nen soll es eben­falls Pro-Anwender ansprechen. 500 Giga­byte Fest­plat­ten­spe­icher gibt es ebenso wie optional 256 Giga­byte Flash. Firewire 800 ist im 13-Zoller ebenso neu wie der SD-Slot. Das Stan­dard­mod­ell mit 2 Giga­byte DDR3-Speicher kostet 1199 US-Dollar mit 160 Giga­byte Fest­platte. Wie beim Mac­Book Pro wer­den nun 8 GB Arbeitsspe­icher unter­stützt. Das Ein­stiegsmod­ell bei den 13″ Mac­Books kostet 1199 US$.

Das 13″-Modell scheint nun auch das Mac­Book Pro-Label zu tra­gen, es wird nicht mehr nur Mac­Book genannt.

Mod­ell 1:

- 2,26 Ghz Core 2 Duo
– NVidia 9400M-Grafikkarte
– 160 GB Fest­platte
SD Card
– 1199 US$

Mod­ell 2:

- 2,53 Ghz Core 2 Duo
– NVidia 9400M-Grafikkarte
– 250 GB Fest­platte
SD Card
– 1499 US$

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MacBook Air - Deutlich günstiger

Mac­Book Air — Deut­lich günstiger

Das Mac­Book Air wird ab sofort für 1499 US$ ange­boten, mit 256 GB SSD-Festplatte 1799 US$ (700 US$ weniger als zuvor).

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Snow Leopard - Neuigkeiten

Snow Leop­ard — Neuigkeiten

Detail­verbesserun­gen von Snow Leopard.

- 90 Prozent aus Leop­ard wurde in Snow Leop­ard verbessert
– Die UI des Find­ers hat sich nicht geän­dert, große Teile des Hin­ter­grun­des sind aber neu
– Exposé wurde ins Dock inte­gri­ert
– Die Instal­la­tion von Snow Leop­ard ist 45 Prozent schneller
– Snow Leop­ard belegt 6 GB weniger Spe­icher auf der Fest­platte
– Vorschau öffnet jpegs dop­pelt so schnell
– Chi­ne­sis­che Zeichen lassen sich auf dem Track­pad “malen“
– Mail ist 2,3x schneller beim Ver­schieben von Nachrichten, 1,9x schneller beim Suchen. Eben­falls schneller: Der Pro­gramm­start (1,8x)

- Safari 4 final heute! (Anscheinend keine neuen, bis jetzt unbekan­nten Funk­tio­nen)
– Safari: ACID3-Test mit 100 % bestanden
– Safari: Neue Funk­tion namens Crash Resi­tance. Wenn ein Plu­gin abstürzt, been­det Safari sich nicht mehr

Quick­Time:

- HTTP-Streaming
– Hardware-Beschleunigung
– Mod­ernerer Unter­bau
– funk­tion­iert mit jedem Web­server wie z.B. Apache
– Neue UI
– ColorSync

Nun wer­den die neuen Funk­tio­nen aus Snow Leop­ard gezeigt, so zum Beispiel die Ver­größerung von Icons, das direkte Abspie­len eines Filmes im Dateisym­bol sowie das Dock-Exposé.

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Neue Funk­tio­nen in Snow Leopard

1) 64 Bit

- Vorteil: Mehr als 4 GB Arbeitsspe­icher pro Pro­gramm adressier­bar
– Alle größeren Pro­gramme im Sys­tem sind jetzt auf 64 Bit-fähig

2) Grand Central

- immer mehr Rech­ner haben mehrere Prozes­sork­erne
– Grand Cen­tral ermöglicht es, diese Sys­tem effizien­ter auszunutzen
– Apple erweit­erte dazu die Pro­gram­mier­sprache und führte ein zusät­zliches objek­to­ri­en­tiertes API und Pro­gram­mier­w­erkzeuge ein

Bertrand Ser­let zeigt jetzt, wie Mail die Tech­nolo­gie aus Snow Leop­ard nutzt. Wie es zu erwarten war, liegt dabei weniger Rechen­leis­tung brach.

3) Open CL

- Grafikkarten stellen Ter­aflops an Leis­tung bereit, wer­den aber meis­tens nicht genutzt
– Apple stellt durch das Open-CL-API auch diese Leis­tungsre­ser­ven zur Verfügung

Das Update wird ab Sep­tem­ber für 29 Dol­lar ver­füg­bar sein. Anscheinend wird Mac OS X 10.6 Snow Leop­ard nur auf Intel Macs laufen, nicht auf PowerPC-Maschienen.

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iPhone OS 3.0

iPhone OS 3.0

Nach Snow Leop­ard ist das iPhone bzw. das iPhone OS an der Reihe.

- Im App Store befinden sich inzwis­chen mehr als 50.000 App­lika­tio­nen.
– Bis­lang wur­den mehr als 40 Mil­lio­nen iPhones und iPod touch verkauft
– Inner­halb von 9 Monaten gab es bekan­ntlich mehr als eine Mil­liarde Down­loads von Pro­gram­men aus dem App Store

Es geht, wie erwartet, um das iPhone OS 3. 100 neue Fea­tures sind Bestandteil der neuen Ver­sion, einige sollen nun gezeigt wer­den. Wer das OS-Event im März ver­folgt hat, kennt die Neuerun­gen bere­its. Landscape-Modus in den wichti­gen Apple-Programmen, Copy & Paste, MMS

Sämtliche Inhalte aus den iTunes Store sind übers iPhone verfügbar

Sämtliche Inhalte aus den iTunes Store sind übers iPhone verfügbar

Die Gerüchte bestätigten sich: Filme, Serien und Audiobücher lassen sich jetzt auch unter­wegs laden bzw. mieten. Auch iTunes U und die Kinder­sicherung wer­den unterstützt.Das iPhone funk­tion­iert jetzt auch als Modem. Hat man unter­wegs kein WLAN, so hält das iPhone als mobiles Modem her. USB bzw. Blue­tooth wer­den dazu benötigt, dies klappt unter OS X und Win­dows. Keine spezielle Soft­ware notwendig, auch nicht unter Win­dows. Auch hier ist AT&T anscheinend langsamer: Die meis­ten Anbi­eter unter­stützen das so genan­nte “Teth­er­ing”, AT&T wohl nicht.

Kommunikation auf vielen Wegen

Kom­mu­nika­tion auf vie­len Wegen

Ver­lorene iPhones lassen sich ein­facher wieder finden, sofern man es ver­legt hat. “Find my iPhone” hilft dabei. Dazu wird aber MobileMe voraus­ge­setzt. Dabei kann man das iPhone dazu brin­gen, einen Ton abzus­pie­len, damit man das iPhone wiederfindet, auch wenn es auf Vibra­tionsalarm steht. Außer­dem lässt sich hierüber auch das iPhone kom­plett zurück­set­zten, wenn es gestohlen wurde.

Wie schon seit der iPhone 3.0 Beta bekannt kann man nun in Pro­gram­men auf dem iPhone neue Inhalte hinzukaufen wie Beispiel­sweise Bücher, neue Lev­els und Spiel­ge­gen­stände. Scott zeigt ger­ade das neue Peer-To-Peer-Netzwerk zwis­chen iPhones, mit dem sich Spiele gegeneinan­der spie­len lassen ohne dabei einen WLan-Access-Point nutzen zu müssen.

Forstall ver­spricht auch, dass das Sur­fen mit iPhone und iPod touch dem Sur­fen am Mac ähnlicher wird: durch mehr Geschwindigkeit, Unter­stützung für HTML 5 und das Strea­men von Audio– und Video. Von Flash allerd­ings spricht er nicht, wen wundert’s.

Wenn das Gerät geklaut wurde, lässt es sich auf einen Knopf­druck aus dem Browser her­aus kom­plett löschen, alle Daten ver­schwinden dann im Nirvana.

Geotracking, Navilösungen u.v.m - iPhone OS 3.0

Geo­t­rack­ing, Nav­ilö­sun­gen u.v.m — iPhone OS 3.0

Erneut wird nun die Google-Maps-Integration direkt in Drit­ther­steller­ap­p­lika­tio­nen gezeigt. Die Push-Dienste, deren Tests vor eini­gen Tagen endete, wur­den besprochen. Nav­i­ga­tion­lö­sun­gen und viel mehr Hardware-Zubehör wird es geben, Apple hat die entsprechen­den Schnittstellen geöffnet. Jede App kann zum Beispiel Google Maps einbinden.

TomTom auf dem iPhone ab mitte des Jahres

Tom­Tom auf dem iPhone ab mitte des Jahres

Peter-Frans Pauwels, CTO und Mit­grün­der von Tom­Tom zeigt nun eine echte Nav­i­ga­tion­sap­p­lika­tion für das iPhone. Por­trait wie auch Landscape-Modus wer­den unter­stützt, außer­dem wer­den die Nav­i­ga­tion­sh­in­weise gesprochen aus­gegeben. Tom­Tom liefert für das iPhone einen Kit zum Befes­ti­gen des iPhones an der Wind­schutzscheibe aus. Mit diesem Kit wird das GPS-Signal ver­stärkt und man kann Anrufe täti­gen, ohne das iPhone anzufassen.

Das iPhone OS wird am 17. Juni für alle iPhone-Kunden ohne Kosten und wie schon erwähnt für Besitzer eines iPod touch für 9,95 Dol­lar erscheinen. Auf Grund gewisser Vorschriften in den USA ist es Apple nicht erlaubt, das Update kosten­los anzu­bi­eten. Dies hatte Apple ein­mal in einer offiziellen Stel­lung­nahme bei einem früheren Update verkündet.

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iPhone GS

iPhone 3GS

iPhone 3GS

Nun stellt Apple das iPhone 3GS vor. Das S steht für Speed. Das Design ist im Ver­gle­ich zum iPhone 3G nahezu unverän­dert. Es würde sich um das schnell­ste und per­for­man­teste iPhone bisher han­deln. Im Ver­gle­ich zum iPhone 3G ist alles schneller, ein willkür­licher Pro­gramm­start ist über dop­pelt so schnell. In einem Javascript-Test brauchte das iPhone 3G 43 Sekun­den, das iPhone 3GS nur 15 Sekun­den. Für Spieleen­twick­ler steht auf dem 3GS OpenGL ES 2.0 zur Ver­fü­gung, außer­dem wird 7,2 Mbps HSDPA unter­stützt. Eben­falls neu: Eine bessere Kam­era. Die neue Kam­era bringt einen 3 Megapixel-Sensor sowie Aut­o­fokus mit.

3 Megapixel im iPhone 3GS

3 Megapixel im iPhone 3GS

Videos kön­nen direkt auf dem iPhone geschnit­ten wer­den. Außer­dem kön­nen die gedrehten Filme per MMS und Email ver­schickt wer­den und direkt auf YouTube und MobileMe hochge­laden wer­den. Ein API steht für Entwick­ler eben­falls zur Vergü­gung, um die neuen Funk­tio­nen in Drit­ther­steller­an­wen­dun­gen ein­bauen zu können.

Voice Dial­ing: Wahl per Sprach­s­teuerung ist nun auf dem 3GS möglich. Dazu kann in einer beliebi­gen App­lika­tion der Home-Button für ein paar Sekun­den gedrückt wer­den und schon kann man den Namen der anzu­rufenden Per­son sagen. Außer­dem kann man auch die iPod-Anwendung per Sprache steuern. Sogar die Genius-Funktion kann per Sprache ges­teuert wer­den: “play more songs lke this”. Ferner hat Apple einen dig­i­talen Kom­pass in das 3GS inte­gri­ert. Dies funk­tion­iert auch in der Google-Maps-Applikation, um die Karte nach Blick­rich­tung auszurichten. Voice-Over wird genau wie auf dem Mac unter­stützt: Hält man den Fin­ger über einen Text, liest das 3GS diesen vor. Für Unternehmen bietet das 3GS eine einge­baute Hardware-Verschlüsselung an.

Trotz der gestiege­nen Leis­tungswerte kon­nte Apple die Akku-Laufzeit ver­längern: 12 Stun­den Sprechzeit mit 2G-Netzwerk, 5 Stun­den mit 3G Net­zw­erk. Das 3GS lässt sich 9 Stun­den mit WiFi nutzen, 10 Stun­den zum Video abspie­len und 30 Stun­den Audio Playback.

Das ger­ade vorgestellte iPhone 3GS 16GB kostet 199 US$, die 32GB-Variante 299 US$. Das alte iPhone 3G ist für 99 US$ zu haben als 8GB-Version. Das iPhone 3G für 99 US$ wird ab heute ver­füg­bar sein. Ab dem 19.Juni wird das 3GS ver­füg­bar sein.

Mit einem Überblick über die heute vorgestell­ten Neuerun­gen been­det Apple die Keynote.

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