Kurz nach Börsenschluss hat Apple die Quartalszahlen für das abgelaufene 3. Quartal 2009 (Juni-Quartal) bekannt gegeben. Demnach machte das Unternehmen in Cupertino 8,34 Milliarden Dollar Umsatz und verdiente damit 1,23 Milliarden Dollar. In den vergangen drei Monaten wurden 2,6 Millionen Macs, 10,2 Millionen iPods und 5,2 Millionen iPhones verkauft.
Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal konnte Apple den Umsatz um 11 Prozent und den Gewinn sogar um 15 Prozent steigern. Der Grund für das stärkere Gewinnwachstum ist die von 34,8 auf 36,3 gestiegene Bruttogewinnmarge. 44 Prozent seines Geschäfts machte Apple im Ausland außerhalb der USA.
Die Zahl der verkauften Macs war mit 2,6 Millionen die zweithöchste in der Unternehmensgeschichte. Lediglich im vierten Quartal 2008 wurden mit 2,8 Millionen noch mehr Macs verkauft. Gegenüber dem Vorjahresquartal stieg die Zahl der verkauften Macs leicht um 100.000. Im vergangenen zweiten Quartal 2009 war die Zahl sogar noch leicht gesunken.
Leichte Einbußen musste Apple bei der Zahl der verkauften iPods hinnehmen. Diese sank von 11 Millionen im letzten Jahr auf 10,2 Millionen (minus sieben Prozent) in den vergangenen drei Monaten.
Wo hingegen das iPhone eine wahre Erfolgsgeschichte werden könnte. Zwar von einem niedrigen Ausgangsniveau, legte das iPhone deutlich zu. Gegenüber dem Vorjahresquartal stieg die Zahl der verkauften iPhones um 626 Prozent. Letztes Jahr waren es noch 720.000 Geräte, während in den vergangenen 3 Monaten 5,2 Millionen iPhones an den Mann und die Frau gebracht wurden.
Für das kommende Quartal erwartet Apple ein ähnlich gutes Ergebnis mit 8,7 bis 8,9 Milliarden Umsatz.
Zur Zeit läuft noch Apples Conference Call, auf dem weitere Details zum Q3 bekanntgegeben werden.





