Fast schon Tradition aber immer wieder aufschlussreich. Das nackte Innenleben der neu vorgestellten Rechner bringen zahlreiche Details ans Tageslicht. Es werden zahlreiche Upgrade-Möglichkeiten beim neuen iMac geboten. So lässt sich beispielsweise der Intel-Prozessor austauschen, da er nicht mit dem Mainboard verlötet ist, sondern nur in einem Sockel (mit Garantie-Siegel) steckt. Ebenso lassen sich Festplatte und optisches Laufwerk relativ problemlos austauschen. Problematisch ist lediglich die dafür erforderliche Entfernung des Displays mit den unzähligen Schrauben. Aus der Foto-Serie lässt sich entnehmen, dass Apple mit den neuen iMacs die Umstellung der Laufwerksanschlüsse auf SATA abgeschlossen hat. Auch das optische Laufwerk ist nun per SATA mit dem Mainboard verbunden. Wer auf eine heimliche Umstellung auf LED-LCDs gehofft, wird enttäuscht werden. Herkömmliche LCD-Technik sorgt weiterhin für die Hintergrundbeleuchtung beim iMac. Nach Apples technischen Spezifikationen entsprechen die iMac-Displays exakt ihren Vorgängermodellen. Welche (unterschiedlichen) Panels dabei im Einzelnen verbaut werden, bleibt offen.
Der Mac mini lässt sich per Spachtel weiterhin relativ unproblematisch öffnen und enthält in seiner 802.11n-tauglichen Form eine zweite AirPort-Antenne, wie macminicolo.net bemerkte. Außerdem ist das optische Laufwerk wie bei Alu-MacBook sowie Uniboday-MacBook Pro per SATA angeschlossen und ließe sich damit theoretisch z.B. gegen eine zweite Festplatte austauschen (es wurde spekuliert, dass Apple dies selbst als Option anbieten könnte, was allerdings leider nicht der Fall ist). Wie MacBidouille in Erfahrung brachte, kann der Core 2 Duo im 2009er-Mac mini nicht mehr gewechselt werden, da der Prozessor (wie in den mobilen Macs) fest mit dem Motherboard verlötet ist.
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Das mit der zerlegung der iMacs ist immer wieder sehr interessant. Hier erfährt man immer wieder neues was so im einzelnen Verbaut wurde.