Weitere Details zu den am letzten Dienstag erschienen MacBooks sind in den vergangenen Tagen aufgetaucht. So setzt Apple beim MacBook Pro auf einen Core 2 Duo T9400 und T9600 (die Option mit 2,8GHz) mit der üblichen 35 W TDP verbaut werden, das “Einstiegs”-MacBook Pro mit 2,4GHz könnte ebenfalls auf den sparsameren P8600 setzen. Im MacBook Air steckt neuerdings der “low-voltage” 45nm-Penryn SFF — Core 2 Duo SL9300 und SL9400, dies bestätigte Intel — beide weisen eine leicht verringerte TDP von 17 W auf. Im ersten MacBook Air lag selbige bei 20 W. Das Servicehandbuch erklärt außerdem, dass das optische Laufwerk nun an SATA hängt — und könnte damit theoretisch gegen eine zweite Festplatte getauscht werden.
Die Entwickler des Nvidia-Chipsatzes gaben gestern einige Details zu der Entwicklung preis. Der Chip der Nvidia GeForce 9400M ist etwa so groß wie ein Daumennagel und verfügt über 16 parallele Processing Cores mit 54 Gflops an Rechenleistung. Diese im Vergleich zu Intels Chipsatzgrafiklösungen ca. fünfmal schnellere Chip erkauft sich die Mehrleistung allerdings nicht durch höheren Stromverbrauch, was gerade für Notebooks sehr wichtig ist. Das Ziel war es, einen kompletten HD-Film ansehen zu können, ohne dass der Akku eines normalen Notebooks zwischendurch geladen werden muss. Übrigens ist Apple der einzige Hersteller, der zum aktuellen Zeitpunkt Geräte mit Nvidia GeForce 9400M ausliefert. Nvidia lieferte zuerst an Apple, die restlichen Hersteller kommen erst später mit entsprechenden Geräten auf den Markt. Zudem könnte das MacBook bis zu 8GB Ram adressieren, 4GB-Module sind aber selten und noch teuer, weshalb Apple wohl nur 4GB maximal angibt.
Erste Spiele-Tests stellten die Spieletauglichkeit der neuen Notebookserie unter Beweis. Zu Rate zog man dabei die Benchmark-Ergebnisse von 4 klassischen 3D-Spielen: Doom 3, Quake 4, Unreal Tournament 2004 und Call of Duty 4. Im Vergleich mit den neuen MacBook Pro und ihrem umschaltbaren GeForce 9600M erreichen die MacBooks zwar nur halb so viel Leistung, doch reicht diese dennoch aus, um in den verschiedensten Auflösungen spielbare Frame-Raten meist jenseits der 30 Bilder/Sekunde zu erzielen.
Heute abend jedenfalls, gegen 23:00 Uhr deutscher Zeit gibt Apple die Zahlen für das abgelaufene 4. Quartal 2008 bekannt. Es wird erwartet, dass Apple in den Monaten Juli, August und September insgesamt 2,8 Millionen Macs verkauft hat. Dies würde einer Steigerung von knapp 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bedeuten. Auch bei den iPods soll es eine leichte Steigerung von 7 Prozent auf 11 Millionen verkaufte Geräte geben. Die Zahl der verkauften iPhones soll bei etwa 5 Millionen liegen. In Zahlen für Umsatz und Gewinn ausgedrückt, geht Analyst Munster von der NPD-Group von 8,368 Milliarden US-Dollar Umsatz und 1,06 Milliarden US-Dollar Gewinn aus. Die Bruttogewinnmarge soll trotz anders lautender Ankündigungen bei 32 Prozent liegen.
.….





